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Rabobank Salland | Rudy Dries

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Rabobank Salland

International handeln mit Rabobank Salland

Ob es um die richtigen Partner geht oder das Erhalten von Wissen über die Gesetzgebung in einem Land: für Unternehmer gibt es genügend Herausforderungen wenn man international handelt. Außerdem gibt es natürlich Unterschiede in Sprache und Kultur. Je weiter man von zu Hause weg ist, desto schwieriger es sein kann.

Rabo International Desk

De Rabobank ist schon über 40 Jahre international aktiv, mittlerweile in über 120 Ländern. In über 40 davon haben wir Anlaufstellen. In der Hälfte dieser Länder, unter anderem Deutschland, Belgien, Großbritannien, China und Brasilien und in Nordamerika, haben wir einen Rabo International Desk mit Niederländisch sprachigen Mitarbeitern. Unternehmer die in diesen Ländern operieren haben oft genaue Fragen über z.B. lokale Zahlungskonten, Währung, Finanzierung und Leasing. Die Rabobank kennt den ausländischen Markt und deckt die Nachfrage ab. Außerdem kann die Rabobank für eine Introduktion bei einer Ambassade oder Handelskammer sorgen und berät sie Sie über Handelsrisikomanagement. Handeln Sie außerhalb der Niederlande, dann behalten Sie eine Kontaktstelle bei Ihrer eigenen Rabobank.

Vorteile von Rabo International Desk:

  • Spezifisch für unsere niederländische Kunden, in allen Sektoren und Firmengrößen
  • Professionals die niederländisch und die Landessprache sprechen
  • Wissen über lokale Gesetzgebung und Bräuche
  • Zugang des lokalen Netzwerks und Kontakt mit vertrauenswürdigen, lokalen Partnern

International handeln mit Rabobank Salland

Rudy Dries, 52 Jahre, ist Spezialist Finanzielle Logistik bei Rabobank Salland, hat über 25 Jahre Erfahrung bezüglich internationales Handelsrisikomanagement und arbeitet seit 2005 für die Rabobank. Für sowohl große Unternehmen als auch für kleine und mittelständische Unternehmen mit internationalen Fragen wird die Expertise von Rudy durch geschäftliche Kundenbetreuer eingesetzt. Von Rudy aus gibt es ein sehr kurzer Faden zu den International Desks.

Handelsrisikomanagement

Rudy Dries: ”International aktive Unternehmer müssen verschiedene Risiken meistern. Faktoren beim internationalen Handeln die man nicht unterschätzen sollte: Zahlungs- und Liefersicherheit. Eine Unterschrift auf einem Vertrag ist nämlich nicht glückselig. Ein Exportorder ist erst dann erfolgreich, wenn dieser bezahlt ist. Eine logische Schlussfolgerung, aber sind Sie sich bewusst von allen Risiken bei einem Exportorder? Bei Handelsrisiken denkt man schon schnell an Ausfallrisiko mit einem Letter of Credit (LC) als Lösung; aber ist das immer die richtige Wahl?

Es ist wichtig um die Auswirkung von Risiken auf die Kontinuität einer Firma vorher zu planen. Ein Risiko kann, abhängig von unter anderem die Größe der Bestellung und Transaktionsmerkmale, eine große oder kleine Auswirkung auf die Firma haben. Wenn ein Projekt bestimmend ist für über 50% des Jahresumsatzes, führt Nichtkauf zu Kapitalvernichtung und möglich zum Untergang der Firma. Bei einer großen Verbreitung kann eine Firma das Risiko der Nichtzahlung einfach auffangen. Der Entschluss ist, dass eine eingehende Analyse die Auswirkung der Risiken sehr wichtig ist für die richtigen Maßnahmen.

Um so gut wie möglich auf die Abdeckung der Risiken und die Verhandlungen mit dem Käufer vorbereitet zu sein, rate ich Ihnen bei jedem Order die nächsten Schritten zu befolgen.

Die wichtigsten Schritte:

  1. Inventarisieren Sie welche Handelsrisiken zutreffend sind, bevor Sie den Verkaufsvertrag unterschreiben. Fragen Sie eventuell Ihre Bank um Analyse und Rat.
  1. Unterhandeln Sie mit Ihrem Käufer welche Bedingungen zu besprechen sind.
  2. Bestimmen Sie die Auswirkung der inventarisierten Risiken für die Firma.
  3. Bestimmen Sie welche Risiken Sie abdecken, beschränken oder eventuell akzeptieren möchten.
  4. Inventarisieren Sie zusammen mit Ihrer Bank die Möglichkeiten und wählen Sie eine Lösung passend zur Firma, zum Transaktionstyp und Kunden (eine komplexe Lösung ist manchmal schwierig zu verkaufen).

Darüber hinaus spielen die Sanktionsgesetze zunehmend eine Rolle im internationalen Handel. Probleme wie: sind Dual-Use-Güter betroffen, wer ist der Käufer und ist dieser auch Endverbraucher oder werden Waren an andere Parteien in sanktionierten Ländern weiterverkauft. Die Sanktionen bei Nichteinhaltung dieser Rechtsvorschriften können erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen und deren Inhaber haben.

Warum ist das für Sie interessant?

In meiner Optik sind Maßwerk-Lösungen, die bei einem bestimmten Order anschließen, erfolgreicher einzusetzen. Ein Instrument zur Abdeckung von Risiken muss bei der Firma, die Art der Ware, das Land des Kunden und die Größe der Transaktion passen. Die Wahl für eine Zahlungskondition und Sicherheit ist also kommerziell wichtig. Von Rabobank Salland aus inventarisiere ich zusammen mit dem Unternehmer die wichtigsten Handelsrisiken um danach bestimmen zu können welche Instrumente eingesetzt werden können um das Risiko zu minimieren. Dabei schaue ich nicht nur nach den Handelsrisiken sondern auch nach der Auswirkung vom Arbeitskapital der Firma.”